Das ETA 2824-2: Warum Sie das berühmteste Schweizer Uhrwerk niemals täglich von Hand aufziehen sollten
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ETA 2824 Handaufzug defekt & Sellita SW200 kratzt: Diagnose, Ursachen und Lösungen vom Uhren-Gutachter
Ein mechanisches Kratzen, ein ungewohnter Widerstand beim Drehen der Krone oder gar ein wild rotierender Rotor im Gehäuseinneren. Wenn Ihre geliebte Automatikuhr plötzlich diese Symptome aufweist, ist die Sorge groß. Besonders bei Uhren, die mit den weit verbreiteten und eigentlich als äußerst robust geltenden Schweizer Kalibern ETA 2824-2 oder dem baugleichen Sellita SW200 ausgestattet sind, tritt dieses Phänomen nach einiger Zeit der Nutzung überraschend häufig auf.
Mein Name ist Michael Bahls. Als langjähriger Gutachter und Schätzmeister bei Luxarion begegne ich täglich mechanischen Meisterwerken, die uns durch Erbschaften, Haushaltsauflösungen oder zur regulären Werteinschätzung anvertraut werden. Über 20 Jahre Erfahrung in unserem deutschem Familienunternehmen haben mir gezeigt: Viele Defekte an diesen wunderbaren Uhrwerken entstehen nicht durch mangelnde Qualität, sondern durch ein kleines, oft fatales Missverständnis in der alltäglichen Handhabung.
Egal, ob Sie als erfahrener Sammler den Werterhalt Ihrer Sammlung sichern möchten, oder ob Sie als jüngerer Uhrenliebhaber durch eine Schenkung erstmals mit dem faszinierenden Thema der Feinmechanik in Berührung kommen. Bei Luxarion stehen Vertrauen, Sicherheit und vollkommene Transparenz an erster Stelle. In diesem umfassenden Ratgeber erkläre ich Ihnen detailliert, warum der Handaufzug bei Ihrem ETA 2824 defekt sein könnte, weshalb das Sellita SW200 beim Aufziehen kratzt, und wie wir bei Luxarion Sie mit unserer fachlichen Expertise unterstützen können.
Der „Traktor“ der Uhrenwelt: Ein Loblied auf das ETA 2824 und Sellita SW200
Bevor wir uns dem eigentlichen Problem widmen, müssen wir verstehen, welch außergewöhnliche Technik Sie an Ihrem Handgelenk tragen. Das ETA 2824 (insbesondere in der Version 2824-2) und sein modernes, baugleiches Pendant, das Sellita SW200 (inklusive SW200-1), werden in der Fachwelt der Uhrmacher oft liebevoll und voller Respekt als „Traktoren“ bezeichnet.
Ein Meisterwerk der Zuverlässigkeit
Diese Bezeichnung ist als großes Kompliment zu verstehen. Ein Traktor ist gebaut, um zu arbeiten. Er ist robust, zuverlässig, langlebig und lässt sich exzellent warten. Seit vielen Jahrzehnten verrichten diese Werke millionenfach ihren Dienst in Uhren renommiertester Marken weltweit. Sie ticken in hochwertigen Taucheruhren, eleganten Dresswatches und robusten Fliegeruhren. Wie auch in der Breitling Colt auf unserem Bild. Ihre Konstruktion ist so bewährt, dass das Sellita SW200 als direkte Weiterentwicklung die Erfolgsgeschichte nahtlos fortsetzt, seit die Patente des ursprünglichen ETA Werkes ausgelaufen sind.
Die Uhrwerke bieten eine hervorragende Präzision, schlagen mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (was einen wunderbar fließenden Sekundenzeiger ermöglicht) und verfügen über eine Gangreserve von etwa 38 bis 40 Stunden. Wenn Sie ein solches Werk besitzen, sei es durch einen bewussten Kauf zur Werterhaltung oder als wertvolles Erinnerungsstück aus einem Nachlass, besitzen Sie ein Stück exzellenter Schweizer Uhrmacherkunst.
Sellita SW200 vs. ETA 2824: Häufige Probleme und Gemeinsamkeiten
Oft werden wir bei unseren diskreten Beratungsgesprächen gefragt: „Gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Werken?“ Die kurze Antwort lautet: Kaum. Das Sellita SW200 ist architektonisch nahezu identisch mit dem ETA 2824-2, verfügt lediglich über einen zusätzlichen Rubin-Lagerstein (26 statt 25 Rubine), um die Reibung an einer spezifischen Stelle der Aufzugswelle minimal zu reduzieren.
Dennoch teilen beide Uhrwerke genau dieselbe konstruktive Achillesferse. Diese Schwachstelle betrifft nicht die Zeitanzeige oder die Automatikbaugruppe im regulären Betrieb, sondern ein sehr spezifisches Bauteil, das beim manuellen Eingreifen durch den Träger beansprucht wird: den Handaufzugmechanismus.
Die verhängnisvolle Gewohnheit: Wenn der Büroalltag der Uhr schadet
Wie kommt es nun dazu, dass ein als „unkaputtbar“ geltendes Werk plötzlich den Dienst verweigert oder ungesunde Geräusche von sich gibt? Die Ursache liegt in der Diskrepanz zwischen der Konstruktionsphilosophie des Uhrwerks und dem modernen Alltag seiner Träger.
Der Büroalltag als Feind der Gangreserve
Stellen wir uns ein klassisches Szenario vor: Sie arbeiten in einem modernen Beruf, sitzen viele Stunden am Schreibtisch und bewegen Ihre Hände hauptsächlich an der Tastatur. Oder Sie legen die Uhr am Wochenende ab, um sie am Montagmorgen wieder anzulegen. In beiden Fällen passiert Folgendes: Der Rotor im Inneren der Uhr, der durch die kinetische Energie (also die Bewegung Ihres Handgelenks) angetrieben wird und die Zugfeder spannt, bekommt schlichtweg nicht genug Schwung. Die Uhr erhält über den Tag hinweg zu wenig Energie, und die Gangreserve leert sich langsam. Irgendwann bleibt das ETA 2824 oder das Sellita SW200 stehen.
Warum das tägliche Aufziehen über die Krone ein Fehler ist
Aus einer völlig verständlichen Logik heraus greifen viele Besitzer nun zu einer Maßnahme, die sie vielleicht von alten Taschenuhren oder reinen Handaufzugsuhren (wie sie oft aus Erbschaften stammen) kennen: Sie drehen die Krone. Manche Besitzer machen es sich zur täglichen Morgenroutine, die Uhr 30 bis 40 Mal über die Krone vollständig aufzuziehen, um sicherzugehen, dass sie den Tag über durchläuft.
Und genau hier schnappt die Falle zu. Das ETA 2824 und das Sellita SW200 sind primär und fundamental als Automatikuhren konstruiert. Der Handaufzug ist bei diesen Kalibern lediglich als Starthilfe gedacht, nicht für den permanenten, täglichen Gebrauch. Wenn Sie dieses Werk jeden Tag manuell aufziehen, provozieren Sie unweigerlich einen kapitalen Verschleiß.
Die technische Ursache: Das Kronenrad Problem im Detail
Um zu verstehen, warum der Aufzug plötzlich schwergängig wird, müssen wir als Experten bei Luxarion einen Blick in die Mikro Mechanik werfen. Hier zeigt sich, warum wir auf absolute Fachkompetenz und jahrelange Erfahrung bei der Begutachtung setzen.
Die ungünstige Übersetzung und extreme Reibung
Der Kraftfluss beim manuellen Aufziehen verläuft von der Krone über die Aufzugswelle zum Kronenrad, welches dann das Sperrrad antreibt, das wiederum die Zugfeder im Federhaus spannt. Gleichzeitig ist das System jedoch mit der Automatikbaugruppe (dem Rotor und den sogenannten Klinkenrädern) gekoppelt.
Die Übersetzung der Zahnräder (insbesondere zwischen Kronenrad und Sperrrad) ist beim ETA 2824 für den Handaufzug extrem ungünstig dimensioniert. Wenn Sie die Krone drehen, müssen die kleinen Stahlzähne des Kronenrads immense Kräfte übertragen. Durch diese Übersetzung entsteht eine enorm hohe Reibung zwischen den Bauteilen.
Metallabrieb im Uhrwerk: Ein schleichender Prozess
Werden diese Räder nun nicht nur gelegentlich (wie vom Konstrukteur vorgesehen), sondern täglich oder mit starkem Kraftaufwand manuell gedreht, reibt Stahl unerbittlich auf Stahl. Die feinen Zähne des Kronenrads und der Klinkenräder werden regelrecht abgefräst.
Dies hat zwei verheerende Folgen:
- Verlust der Zähne: Die feinen Verzahnungen brechen ab oder schleifen sich rund, was zum Verlust der Kraftübertragung führt.
- Späne im Werk: Der entstehende Metallabrieb (feinster Stahlstaub) verschwindet nicht einfach. Er fällt direkt in das Uhrwerk, vermischt sich mit den speziellen Schmierölen zu einer extrem aggressiven, schmirgelnden Paste und verteilt sich im schlimmsten Fall bis in die empfindliche Hemmungsgruppe.
Wenn dieser Punkt erreicht ist, spüren Sie als Träger die ersten unheilvollen Warnsignale.
Eindeutige Symptome: Woran Sie den Defekt erkennen
Als erfahrene Gutachter bei Luxarion legen wir großen Wert auf transparente Aufklärung. Wenn Sie eine Uhr aus einer Haushaltsauflösung bewerten lassen möchten oder Ihre eigene Trageuhr plötzlich Auffälligkeiten zeigt, sollten Sie auf folgende zwei Hauptsymptome achten.
1. Das Gefühl von Sand im Getriebe: Sellita SW200 Handaufzug kratzt
Das erste Anzeichen, dass der Verschleiß bereits weit fortgeschritten ist, bemerken Sie haptisch. Wenn Sie die Krone im Uhrzeigersinn drehen, läuft der Mechanismus nicht mehr seidenweich. Stattdessen spüren Sie einen unregelmäßigen Widerstand. Es knirscht leise, und das Drehen fühlt sich an, als hätte jemand feinen Sand in das Getriebe gestreut.
Dieses Kratzen ist das direkte Resultat der beschädigten Zahnräder und des bereits erwähnten Metallabriebs, der die Schmierstoffe verdrängt hat. Wenn das ETA 2824 beim Handaufzug defekt wirkt und sich kratzig anfühlt, ist der Schaden am Kronenrad und an den Klinkenrädern meist schon manifestiert.
2. Der „Helikoptereffekt“: Wenn der Rotor beim Aufziehen mitdreht
Dieses Symptom ist noch dramatischer und absolut unverkennbar. Sie nehmen Ihre Uhr in die Hand, drehen vorsichtig an der Krone, und plötzlich spüren Sie eine starke Vibration am Gehäuse. Wenn Sie einen Glasboden haben, können Sie beobachten, wie der halbmondförmige Rotor im Inneren der Uhr wie ein wild gewordener Hubschrauberpropeller mit enormer Geschwindigkeit rotiert.
Dieser sogenannte „Helikoptereffekt“ tritt auf, wenn die Klinkenräder (auch Umkehrräder genannt) in der Automatikbaugruppe verschlissen oder verdreckt sind. Ihre Aufgabe ist es eigentlich, die Mechanik zu entkoppeln, damit der Handaufzug nicht die schwere Schwungmasse des Rotors mit anreibt. Wenn diese Rädchen durch Abrieb verkleben oder die Zähne abgenutzt sind, blockieren sie. Die Kraft der Kronendrehung wird dann direkt auf den Rotor übertragen. Dieser dreht sich mit einer vielfachen Geschwindigkeit mit, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass die Lager des Rotors ausschlagen oder Bauteile komplett abreißen.
Sofortmaßnahmen: Der Experten Rat von Michael Bahls
Was sollten Sie tun, wenn Sie diese Symptome feststellen? Als Gutachter, der den Werterhalt von mechanischen Uhren und edlem Schmuck als seine Berufung ansieht, gebe ich Ihnen folgende dringende Ratschläge, um teure Folgeschäden zu vermeiden.
Was Sie auf keinen Fall tun dürfen
Wenn es beim Drehen der Krone kratzt oder der Rotor mitdreht: Stoppen Sie sofort jeden weiteren Handaufzug! Ignorieren Sie den Widerstand nicht. Jede weitere Umdrehung der Krone produziert noch mehr Metallabrieb, schleift die Bauteile weiter ab und drückt den Schmutz noch tiefer in die empfindlichen Baugruppen (wie die Unruh oder das Ankerrad) der Uhr. Wer hier mit Gewalt weiterdreht, riskiert einen vollständigen Totalschaden des Werkes, dessen Reparatur unverhältnismäßig teuer werden kann.
Die Schüttel Methode statt Kronendrehung
Mein bewährter Experten Rat für den Alltag mit einem ETA 2824 oder Sellita SW200 lautet: Schütteln Sie die Uhr leicht an, legen Sie sie um und lassen Sie den Rotor die Arbeit machen!
Wenn die Uhr stehen geblieben ist, nehmen Sie sie in die Hand und bewegen Sie das Gehäuse in einer sanften, kreisenden Bewegung (parallel zum Zifferblatt) für etwa 30 bis 60 Sekunden. Sie werden merken, wie der Rotor anläuft. Dies reicht vollkommen aus, um der Unruh den nötigen Impuls zu geben. Danach legen Sie die Uhr einfach an Ihr Handgelenk. Die natürlichen Bewegungen Ihres Alltags, selbst im Büro, reichen in der Regel aus, um die Uhr kontinuierlich weiter aufzuziehen. Der Handaufzug über die Krone ist schlichtweg nicht nötig und sollte bei diesen speziellen Kalibern die absolute Ausnahme bleiben.
Professionelle Reparatur oder Werterhalt: Der Weg in die Werkstatt
Sollte der Schaden bereits eingetreten sein und der Handaufzug permanent blockieren oder der Helikoptereffekt dauerhaft auftreten, ist ein Gang zum Profi unumgänglich. Bei Luxarion verstehen wir, dass Ihre Zeit und Ihre Wertsachen kostbar sind. Transparenz in den Abläufen ist für uns nicht nur ein Wort, sondern ein gelebtes Prinzip.
Der fachgerechte Austausch von Klinkenrad und Kronenrad
Wenn Sie eine Uhr mit einem solchen Defekt zu uns bringen oder einsenden, erfolgt zunächst eine diskrete und detaillierte Begutachtung. Wir öffnen das Gehäuse unter geschützten Bedingungen und inspizieren das Ausmaß des Verschleißes.
In unserer Fachwerkstatt beheben wir das Problem systematisch:
- Demontage der Automatikbaugruppe: Wir entfernen den Rotor und die Klinkenräder.
- Reinigung: Das gesamte Uhrwerk muss sorgfältig im Ultraschallbad gereinigt werden, um sämtlichen Metallabrieb restlos zu entfernen. Dies ist essenziell, da zurückbleibende Späne sofort wieder neuen Schaden anrichten würden.
- Austausch der defekten Teile: Wir tauschen die verschlissenen Klinkenräder, das Kronenrad und gegebenenfalls das Sperrrad gegen originale, fabrikneue Komponenten aus.
- Spezialschmierung: Die neuen Räder werden mit speziellen, hochmodernen Uhrenölen versehen, die Epilamisierung (eine spezielle Oberflächenbehandlung gegen das Verlaufen von Öl) wird erneuert, um den zukünftigen Verschleiß auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
Dieser Prozess garantiert, dass Ihre Automatikuhr wieder mit der Präzision und Zuverlässigkeit arbeitet, für die das ETA 2824 und das Sellita SW200 weltberühmt sind.
Behalten, reparieren oder verkaufen? Ihre Optionen bei Luxarion
Als Experten für Wertgegenstände erleben wir bei Luxarion täglich die unterschiedlichsten Lebenssituationen unserer Kunden. Gerade die ältere Generation, die durch Erbschaften, Nachlässe oder im Rahmen einer Haushaltsauflösung in den Besitz einer defekten mechanischen Uhr kommt, steht oft vor einer schwierigen Entscheidung. Auch jüngere Erwachsene, die vielleicht zum ersten Mal eine teure Uhr geerbt haben, fragen sich: Lohnt sich eine Reparatur, oder ist ein Verkauf die sinnvollere Option?
Wir bei Luxarion bieten Ihnen ein ganzheitliches, sicheres und absolut diskretes Konzept, bei dem Ihre individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Unser Familienunternehmen steht für höchste Seriosität und glaubwürdiges Auftreten, was durch echte Kundenbewertungen und unsere über 20 jährige Markterfahrung belegt wird.
1. Option: Die Reparatur zur Werterhaltung
Möchten Sie das Erinnerungsstück behalten, sorgen unsere erfahrenen Uhrmacher für eine makellose Revision. Wir garantieren Ihnen absolute Klarheit über den Ablauf und transparente Preise ohne versteckte Kosten.
2. Option: Der seriöse Verkauf Ihrer Wertgegenstände
Oftmals passt eine klassische Herrenuhr nicht zum eigenen Stil, oder der Aufwand einer Reparatur erscheint im Rahmen einer Erbschaft oder Scheidung nicht lohnend. In diesem Fall bietet Luxarion Ihnen den direkten und sicheren Ankauf an. Unsere erfahrenen Gutachter und Schätzmeister bewerten Ihre Uhr. Auch wenn der Handaufzug beim ETA 2824 defekt ist oder das Sellita SW200 kratzt. Stets absolut fair und marktgerecht. Wir berechnen den Wert des Gehäusematerials (oftmals Gold), den Wert des Kalibers sowie den Markenwert.
Ihr Vorteil bei uns:
- Kostenlose und unverbindliche Bewertung: Wir ermitteln den echten Wert Ihres Schmucks, Ihres Goldes oder Ihrer Uhr.
- Höchste Sicherheit: Nutzen Sie unser kostenloses und voll versichertes Versandset, um uns Ihre Wertgegenstände risikofrei zukommen zu lassen.
- Diskretion und persönliche Beratung: Wir empfangen Sie gerne in unseren geschützten Räumlichkeiten oder beraten Sie ausführlich telefonisch und digital.
- Schnelle Abwicklung: Wenn Sie sich für einen Verkauf entscheiden, garantieren wir eine sofortige, sichere Auszahlung.
Machen Sie sich keine Sorgen um technische Defekte oder versteckte Mängel. Wir kaufen und bewerten Uhren im Ist-Zustand und übernehmen das Risiko der Aufbereitung für Sie.
Handeln Sie jetzt und schaffen Sie Klarheit über Ihre Wertgegenstände: Jetzt Versandset anfordern und Ihre defekte Automatikuhr sicher von unseren Experten bewerten lassen. Oder Termin vereinbaren für eine persönliche, diskrete Begutachtung in unseren Räumlichkeiten.
Vertrauen durch Expertise: Warum Luxarion Ihr erster Ansprechpartner ist
Das Phänomen eines kratzenden Handaufzugs oder eines mitdrehenden Rotors bei den Kalibern ETA 2824 und Sellita SW200 ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie wichtig fachliche Aufklärung ist. Ein kleines mechanisches Detail und eine gut gemeinte, aber falsche Gewohnheit (das tägliche Aufziehen) können zu erheblichen Wertminderungen durch Verschleiß führen.
Luxarion hat erfahrene Gutachter und Schätzmeister, die eine professionelle Bewertung Ihrer Wertgegenstände garantieren. Wir verstehen uns nicht nur als Ankäufer von Edelmetallen und Schmuck, sondern als ganzheitliche Berater, die Ihnen mit fundiertem Fachwissen zur Seite stehen. Ob Sie sich in der anspruchsvollen Situation einer Haushaltsauflösung befinden, einen Nachlass fair bewerten lassen möchten oder als jüngerer Erbe nach einer transparenten und einfachen digitalen Lösung suchen. Wir sind für Sie da.
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Die beste Bestätigung für unsere Arbeit sind zufriedene Kunden, die ihre Erfahrungen gerne teilen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum ETA 2824 und Sellita SW200
Um Ihnen ein Höchstmaß an Kompetenz und Fachwissen zu vermitteln, habe ich als Gutachter die häufigsten Fragen zusammengefasst, die mir von Kunden rund um diese Uhrwerke gestellt werden. Wir setzen auf einfache, verständliche Sprache, sodass Sie auch ohne uhrmacherische Vorkenntnisse voll im Bilde sind.
Wenn sich Ihre Uhr trotz Bewegung am Handgelenk nicht mehr aufzieht, liegt dies oft an einer Blockade im Automatikmodul. Meistens sind die Klinkenräder durch eingetrocknetes Öl verklebt oder durch feinen Metallabrieb (häufig verursacht durch exzessiven Handaufzug, wie oben beschrieben) blockiert. Der Rotor kann dann die Feder nicht mehr spannen. Eine fachgerechte Reinigung und der Austausch der verschlissenen Räder schaffen hier Abhilfe.
Im Idealfall: Gar nicht über die Krone! Wenn Sie die Uhr regelmäßig tragen, zieht der Rotor im Inneren das Sellita SW200 völlig automatisch auf. Wenn die Uhr stehen geblieben ist, reicht ein leichtes Schütteln für etwa 30 bis 60 Sekunden aus, um das Werk in Gang zu setzen. Den Rest erledigt die Bewegung Ihres Handgelenks im Alltag. Das manuelle Drehen der Krone sollte absolut vermieden werden, um das Kronen- und Klinkenrad zu schonen.
Das Sellita SW200 wurde über die Jahre leicht modifiziert. Die Version SW200-1 (welche die am weitesten verbreitete ist) brachte eine entscheidende Optimierung des Zahnprofils in der Automatikbaugruppe mit sich, um genau den Verschleiß zu minimieren, der zum berüchtigten „Kratzen“ führt. Dennoch ist auch das SW200-1 nicht völlig immun gegen Schäden durch exzessiven Handaufzug. Es ist lediglich etwas widerstandsfähiger konstruiert als die allererste Version.
Absolut. Sellita hat über Jahrzehnte als Zulieferer für ETA gearbeitet und die Werke im Auftrag montiert. Nachdem die Patente von ETA ausliefen, begann Sellita, die Werke unter eigenem Namen (wie das SW200 als Klon des ETA 2824) zu produzieren. Sie bieten exakt die gleiche Zuverlässigkeit, Präzision und Langlebigkeit wie ihre Vorbilder. Der Defekt im Handaufzug ist kein Qualitätsproblem von Sellita, sondern ein systembedingtes Konstruktionsmerkmal dieser spezifischen Kaliber-Familie, das bei falscher Handhabung auftritt.
Der Wert eines nackten ETA 2824-2 Uhrwerks variiert je nach Qualitätsstufe (Standard, Elaboré, Top, Chronomètre) und liegt auf dem Ersatzteilmarkt meist zwischen 150 und 300 Euro. Viel entscheidender ist jedoch der Wert der gesamten Uhr, in der es verbaut ist. Eine Uhr von renommierten Marken kann mit diesem Werk schnell mehrere tausend Euro wert sein. Daher lohnt es sich fast immer, eine professionelle Bewertung durch Experten wie Luxarion vornehmen zu lassen, bevor man eine defekte Uhr achtlos zur Seite legt.
Wer Werte verkauft, braucht Gewissheit. Michael Bahls ist das fachliche Fundament von Luxarion und sorgt mit über 20 Jahren Erfahrung dafür, dass der Ankaufsprozess für Sie kein Rätselraten ist. Er bewertet Luxusuhren und Edelmetalle nicht nach pauschalen Listen, sondern mit dem geschulten Auge für Details und wahre Substanz. Sein Ziel als Autor und Experte: Er möchte, dass Sie den Wert Ihres Besitzes wirklich verstehen. Michael steht persönlich dafür ein, dass Fachwissen bei Luxarion immer zu einem transparenten und fairen Angebot führt.
Michael Bahls (Verifizierter Experte) auf LinkedIn
